Die Trauung in St. Johannis zu Nieblum auf Föhr

Das Fest der kirchlichen Trauung ist ein besonders feierlicher Gottesdienst.
Das empfindet nicht nur das Brautpaar, sondern alle die dabei sein können.

Dieser Gottesdienst besteht aus folgenden Elementen - Varianten sind natürlich möglich:

Einzug in die Kirche mit Geläut und Orgelklang

Zur vereinbarten Zeit kommt das Brautpaar zum Gotteshaus.
Die Gäste stehen bereit zum Spalier.
(bei gutem Wetter vor der Kirche - bei Regen im Vorraum)
Die standesamtliche Bestätigung, ohne die nicht getraut werden darf,
wird dem Pastor bzw. der Pastorin übergeben.
Dann zieht die Gemeinde unter Orgelmusik in die Kirche ein.

Eröffnung des Gottesdienstes

Die Gemeinde wird begrüßt und es wird ein gemeinsames Lied gesungen.
(Die Lieder können Sie zusammen mit dem Pastor bzw. der Pastorin aussuchen.)

Nach dem Eingangslied werden Sie gebeten, die Eheringe von den Fingern zu streifen.
Sie werden vom Pastor bzw. der Pastorin auf den Altar gelegt.

Es wird gemeinsam gebetet und um Gottes Segen gebeten.

Verkündigung

In der Predigt wird über die besondere Gabe der Ehe nachgdacht,
die besondere Situation der Eheleute benannt
und der Trauspruch ausgelegt.

Nach der Predigt folgt ein Lied.

Die Trauhandlung

Worte der Bibel werden verlesen, die deutlich machen,
dass die Ehe eine gute Gabe Gottes ist.

(Wenn sich Freunde oder Verwandte an den Lesungen beteiligen wollen,
sprechen Sie das zuvor im Traugespräch an.)

Dann folgt das Traubekenntnis. Es lautet:

"Felix willst du Katja, die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren
und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheissung führen - in guten und in bösen Tagen -,
bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe."

Ebenso wird die Frage - auf Felix bezogen - an Katja gerichtet,
die ebenfalls antwortet: "Ja, mit Gottes Hilfe".

Diese Antwort weist darauf hin, dass wir Gottes Hilfe brauchen,
wenn wir ein gelingendes Leben zu zweit führen wollen.
Wir wissen, dass wir selbst nicht alles schaffen,
was wir uns vorgenommen haben.

Es folgt der Tausch der Ringe,
zu dem gesprochen werden kann:
"Ich gebe dir diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue".

Darauf spricht der Pastor bzw. die Pasorin:
"Was Gott zusammengeführt hat, das soll der Mensch nicht scheiden."

Das Paar kniet nun nieder und wird gesegnet.

Nachdem sie wieder aufgestanden sind, können sie sich küssen.

Fürbitte und Segen

Im Fürbittengebet wird um Glück und Bewahrung für das Paar,
seine Familie und seine Freunde gebetet.
Auch hier kann die Traugemeinde besondere Bitten sprechen.

Mit dem folgenden Segen für alle
und dem Orgelnachspiel endet der Gottesdienst.

Das Paar zieht aus der Kirche aus,
auf einem Blumenteppich,
wenn es Blumenkinder gibt.
(Manchmal möchten die allerdings die hübschen Blumen selber behalten.)

Vor der Kirche gratuliert die Traugemeinde den frisch Vermählten.
 

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